Deutsch-Iranischer Außenhandel von Jan-Juli 2016
Von Januar bis Juli 2016 stieg der deutsch-iranische Außenhandel gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2015 um 8% und erreichte einen Wert von 1.501 Mio. Euro. Deutschland lieferte Waren im Wert von 1.310 Mio. Euro (+11%); die iranischen Lieferungen lagen bei 191 Mio. Euro (-10%). Gegenüber Januar (Inkrafttreten der Sanktionserleichterungen) nahmen die deutschen Lieferungen im Juli um 16% zu.
Wichtigste Warengruppen bei den deutschen Lieferungen nach Iran in den ersten sieben Monaten des Jahres 2016 waren Maschinen, Apparate und mechanische Geräte (365 Mio. Euro), Getreide (137 Mio. Euro), optische, photografische usw. Erzeugnisse (120 Mio. Euro), pharmazeutische Erzeugnisse (100 Mio. Euro), Kraftfahrzeuge, Landfahrzeuge (85 Mio. Euro), und elektrotechnische Erzeugnisse (80 Mio. Euro). Im Juli wurde aus Deutschland kein Getreide in Iran eingeführt.
Die iranischen Lieferungen nach Deutschland von Januar bis Juli 2016 setzten sich u.a. zusammen aus Früchten und Nüssen im Wert von 97 Mio. Euro, anderen Waren tierischen Ursprungs (Häute und Schafsdärme; 19 Mio. €), Teppichen (17 Mio. €), pharmazeutischen Erzeugnissen (16 Mio. Euro) sowie Schellack, Gummen, Harz und Pflanzensaft (13 Mio. €). Eine Tabelle von 98 Warengruppen kann angefordert werden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes