Die EU-Lieferungen nach Iran von Januar bis September 2016 stiegen gegenüber dem Vergleichs­zeit­raum 2015 um 20% und erreichten einen Wert von 5.630  Mio. Euro.  Wichtigstes Lie­ferland der EU war wei­terhin mit Abstand Deutsch­land mit Lieferungen in Hö­he von 1.774 Mio. Euro, das sind 22% mehr als von Januar bis September 2015. Ita­lien war mit Lieferungen in Höhe von 1.063  Mio. Euro (+23%) der zweitwich­tig­ste Lieferant der EU, gefolgt von den Niederlanden (536 Mio. Euro, + 64%) sowie Frankreich (459 Mio. Euro, +12%). 

Die EU-Importe aus Iran von Januar bis  September 2016 stiegen um 288% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2015 und erreichten einen Wert von 3.486 Mio. Euro. Mit Aufhebung der Sankti­o­nen Ende Ja­nu­ar konnte Iran seine Öllieferungen nach Europa wieder aufnehmen, was den starken Liefer­an­stieg begründet.  Wichtigster Ab­­nehmer iranischer Produkte in der EU war Frankreich, das Waren im Wert von 843 Mio Euro aus Iran einführte und damit seine Importe gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015 um 3.327% steigerte. Spanien bezog Waren im Wert von 574 Mio. Euro (+ 453%), Italien steigerte seine Importe  um 45% auf 514 Mio. Euro, die Importe von Griechenland stiegen um 7.051% und erreichten einen Wert von 485 Mio. Euro, die niederländischen Importe  stiegen um 1.533 auf 463 Mio Euro, während  Deutsch­land mit Importen in Hö­he von 222 Mio. Euro (-9%)  den sechsten Platz belegte.

Vergleicht man die Zahlen von Januar und September 2016, so stiegen die iranischen Lieferungen in die EU um 589%, während die iranischen Importe aus der EU  im September 72% höher lagen als im Januar 2016.  Detaillierte Zahlen können angefordert werden.

Suchen