Die EU-Lieferungen nach Iran von Januar bis Oktober 2016 stiegen gegenüber dem Vergleichs­zeit­raum 2015 um 23% und erreichten einen Wert von 6.388  Mio. Euro.  Wichtigstes Lie­ferland der EU war wei­terhin mit Abstand Deutsch­land mit Lieferungen in Hö­he von 2.003 Mio. Euro, das sind 24% mehr als von Januar bis Oktober 2015. Ita­lien war mit Lieferungen in Höhe von 1.206  Mio. Euro (+28%) der zweitwich­tig­ste Lieferant der EU, gefolgt von den Niederlanden (587 Mio. Euro, + 59%) sowie Frankreich (536 Mio. Euro, +18%).  

Die EU-Importe aus Iran von Januar bis  Oktober 2016 stiegen um 293% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2015 und erreichten einen Wert von 3.936 Mio. Euro. Mit Aufhebung der Sankti­o­nen Ende Ja­nu­ar konnte Iran seine Öllieferungen nach Europa wieder aufnehmen, was den starken Liefer­an­stieg begründet.  Wichtigster Ab­­nehmer iranischer Produkte in der EU war Frankreich, das Waren im Wert von 956 Mio Euro aus Iran einführte und damit seine Importe gegenüber dem Vergleichzzeitraum 2015 um 3.443% steigerte. Italien bezog Waren im Wert von 623 Mio. Euro (+ 56%), Spanien steigerte seine Importe  um 446% auf 622 Mio. Euro, die Importe von Griechenland stiegen um 5.971% und erreichten einen Wert von 524 Mio. Euro, die niederländischen Importe  stiegen um 1.425 auf 468 Mio Euro, während  Deutsch­land mit Importen in Hö­he von 242 Mio. Euro (-8%)  den sechsten Platz belegte.

Vergleicht man die Zahlen von Januar und Oktober 2016, so stiegen die iranischen Lieferungen in die EU um 275%, während die iranischen Importe aus der EU  im September 67% höher lagen als im Januar 2016.  Detaillierte Zahlen können angefordert werden.

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