Die EU-Lieferungen nach Iran von Januar bis November 2016 stiegen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015 um 25% und erreichten einen Wert von 7.216 Mio. Euro. Wichtigstes Lieferland der EU war weiterhin mit Abstand Deutschland mit Lieferungen in Höhe von 2.270 Mio. Euro, das sind 25% mehr als von Januar bis November 2015. Italien war mit Lieferungen in Höhe von 1.344 Mio. Euro (+28%) der zweitwichtigste Lieferant der EU, gefolgt von den Niederlanden (660 Mio. Euro, + 57%) sowie Frankreich (596 Mio. Euro, +19%).
Die EU-Importe aus Iran von Januar bis November 2016 stiegen um 311% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2015 und erreichten einen Wert von 4.608 Mio. Euro. Mit Aufhebung der Sanktionen Ende Januar konnte Iran seine Öllieferungen nach Europa wieder aufnehmen, was den starken Lieferanstieg begründet. Wichtigster Abnehmer iranischer Produkte in der EU war Frankreich, das Waren im Wert von 1.189 Mio Euro aus Iran einführte und damit seine Importe gegenüber dem Vergleichzzeitraum 2015 um 4.019% steigerte. Spanien steigerte seine Importe um 482% auf 764 Mio. Euro, Italien bezog Waren im Wert von 752 Mio. Euro (+ 70%), die Importe von Griechenland stiegen um 6.361% und erreichten einen Wert von 615 Mio. Euro, die niederländischen Importe stiegen um 1.298% auf 472 Mio Euro, während Deutschland mit Importen in Höhe von 264 Mio. Euro (-9%) den sechsten Platz belegte.
Vergleicht man die Zahlen von Januar und November 2016, so stiegen die iranischen Lieferungen in die EU um 453%, während die iranischen Importe aus der EU im November 82% höher lagen als im Januar 2016. Detaillierte Zahlen können angefordert werden.