Die EU-Lieferungen nach Iran von Januar bis Juli 2016 stiegen gegenüber dem Vergleichs­zeit­raum 2015 um 13% und erreichten einen Wert von 4.191 Mio. Euro.  Wichtigstes Lie­ferland der EU war wei­terhin mit Abstand Deutsch­land mit Lieferungen in Hö­he von 1.315 Mio. Euro, das sind 12% mehr als von Januar bis Juli 2015. Ita­lien war mit Lieferungen in Höhe von 814  Mio. Euro (+21%) der zweitwich­tig­ste Lieferant der EU, gefolgt von den Niederlanden (404 Mio. Euro, + 58%) sowie Frankreich (344 Mio. Euro, +10%). 

Die EU-Importe aus Iran von Januar bis  Juli 2016 stiegen um 193% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2015 und erreichten einen Wert von 2.139 Mio. Euro. Mit Aufhebung der Sankti­o­nen Ende Ja­nu­ar konnte Iran seine Öllieferungen nach Europa wieder aufnehmen, was den starken Liefer­an­stieg begründet.  Wichtigster Ab­­nehmer iranischer Produkte in der EU war Frankreich, das Waren im Wert von 415 Mio Euro aus Iran einführte und damit seine Importe gegenüber dem Vergleichzzeitraum 2015 um 1.871% steigerte. Spanien steigerte seine Importe  um 388% auf 399 Mio. Euro, die Importe der Niederlande stiegen um 1.443% und erreichten einen Wert von 348 Mio. Euro, Griechenlands Importe aus Iran stiegen um 6.349% auf 324 Mio. Euro während die italienischen Importe  um 13% auf 249 Mio Euro zurückfielen und Deutsch­land mit Importen in Hö­he von 171 Mio. Euro (-16%)  den sechsten Platz belegte.

Vergleicht man die Zahlen von Januar und Juli 2016, so stiegen die iranischen Lieferungen in die EU um 446%, während die iranischen Importe aus der EU im Juli 39% höher lagen als im Januar 2016.  Detaillierte Zahlen können angefordert werden.

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