Die EU-Lieferungen nach Iran von Januar bis August 2016 stiegen gegenüber dem Vergleichs­zeit­raum 2015 um 16% und erreichten einen Wert von 4.849 Mio. Euro.  Wichtigstes Lie­ferland der EU war wei­terhin mit Abstand Deutsch­land mit Lieferungen in Hö­he von 1.516 Mio. Euro, das sind 15% mehr als von Januar bis August 2015. Ita­lien war mit Lieferungen in Höhe von 916  Mio. Euro (+21%) der zweitwich­tig­ste Lieferant der EU, gefolgt von den Niederlanden (465 Mio. Euro, + 60%) sowie Frankreich (401 Mio. Euro, +9%). 

Die EU-Importe aus Iran von Januar bis  August 2016 stiegen um 228% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2015 und erreichten einen Wert von 2.668 Mio. Euro. Mit Aufhebung der Sankti­o­nen Ende Ja­nu­ar konnte Iran seine Öllieferungen nach Europa wieder aufnehmen, was den starken Liefer­an­stieg begründet.  Wichtigster Ab­­nehmer iranischer Produkte in der EU war Frankreich, das Waren im Wert von 608 Mio Euro aus Iran einführte und damit seine Importe gegenüber dem Vergleichzzeitraum 2015 um 2.611% steigerte. Spanien steigerte seine Importe  um 385% auf 451 Mio. Euro, die Importe der Niederlande stiegen um 1.495% und erreichten einen Wert von 401 Mio. Euro, die italienischen Importe  stiegen um 16% auf 376 Mio Euro, Griechenlands Importe aus Iran stiegen um 5.926% auf 366 Mio. Euro während  Deutsch­land mit Importen in Hö­he von 197 Mio. Euro (-11%)  den sechsten Platz belegte.

Vergleicht man die Zahlen von Januar und August 2016, so stiegen die iranischen Lieferungen in die EU um 334%, während die iranischen Importe aus der EU  im August 45% höher lagen als im Januar 2016.  Detaillierte Zahlen können angefordert werden.

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