Die EU-Lieferungen nach Iran im Jahr 2016 stiegen gegenüber dem Jahr 2015 um 28% und erreichten einen Wert von 8.250 Mio. Euro. Wichtigstes Lieferland der EU war weiterhin mit Abstand Deutschland mit Lieferungen in Höhe von 2.600 Mio. Euro, das sind 27% mehr als im Jahr 2015. Italien war mit Lieferungen in Höhe von 1.542 Mio. Euro (+29%) der zweitwichtigste Lieferant der EU, gefolgt von Frankreich (722 Mio. Euro, + 29%) sowie den Niederlanden (712 Mio. Euro, +52%).
Die EU-Importe aus Iran im Jahr 2016 stiegen um 345% gegenüber dem Jahr 2015 und erreichten einen Wert von 5.494 Mio. Euro. Mit Aufhebung der Sanktionen Ende Januar konnte Iran seine Öllieferungen nach Europa wieder aufnehmen, was den starken Lieferanstieg begründet. Wichtigster Abnehmer iranischer Produkte in der EU war Frankreich, das Waren im Wert von 1.348 Mio Euro aus Iran einführte und damit seine Importe gegenüber dem Jahr 2015 um 4.293% steigerte. Italien steigerte seine Importe um 124% auf 1.050 Mio. Euro, Spanien bezog Waren im Wert von 870 Mio. Euro (+ 476%), die Importe von Griechenland stiegen um 5.847% und erreichten einen Wert von 746 Mio. Euro, die niederländischen Importe stiegen um 1.235% auf 500 Mio Euro, während Deutschland mit Importen in Höhe von 288 Mio. Euro (-9%) den sechsten Platz belegte.
Vergleicht man die Zahlen von Januar und Dezember 2016, so stiegen die iranischen Lieferungen in die EU um 637%, während die iranischen Importe aus der EU im Dezember 2016 128% höher lagen als im Januar 2016. Detaillierte Zahlen können angefordert werden.