Von Januar bis Oktober 2019 fiel der deutsch-iranische Außenhandel auf 1.386 Millionen Euro und damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 51%. Deutschland lieferte Waren im Wert von 1.212 Millionen Euro (-50%); die iranischen Lieferungen nach Deutschand lagen bei 174 Mio. Euro (-57%).
Wichtigste Warengruppen bei den deutschen Lieferungen nach Iran in den ersten zehn Monaten 2019 waren Maschinen, Apparate und mechanische Geräte (348 Mio. Euro), pharmazeutische Erzeugnisse (177 Mio. Euro), optische, photografische usw. Erzeugnisse (104 Mio. Euro), elektrotechnische Erzeugnisse (96 Mio. Euro) sowie Getreide (69 Mio. Euro).
Die iranischen Lieferungen nach Deutschland im Berichtszeitraum setzten sich u.a. zusammen aus geniessbaren Früchten und Nüssen im Wert von 51 Mio. Euro, anderen Waren tierischen Ursprungs (Häute und Schafsdärme) (26 Mio. Euro), pharmazeutischen Erzeugnissen (27 Mio. Euro) sowie Teppichen (19 Mio. €).
Eine Tabelle mit 98 Warengruppen kann angefordert werden. Hauptursache für den Rückgang des Handels zwischen Iran und Deutschland sind die seit November 2018 wieder vollständig reaktivierten US-Sanktionen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, Revision: März – Juli 2019