Von Januar bis November 2019 fiel der deutsch-iranische Außenhandel auf 1.534 Millionen Euro und damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 49%. Deutschland lieferte Waren im Wert von 1.343 Millionen Euro (-48%); die iranischen Lieferungen nach Deutschand lagen bei 191 Mio. Euro (-55%).
Wichtigste Warengruppen bei den deutschen Lieferungen nach Iran in den ersten elfMonaten 2019 waren Maschinen, Apparate und mechanische Geräte (377 Mio. Euro), pharmazeutische Erzeugnisse (200 Mio. Euro), optische, photografische usw. Erzeugnisse (115 Mio. Euro), elektrotechnische Erzeugnisse (104 Mio. Euro) sowie Getreide (80 Mio. Euro).
Die iranischen Lieferungen nach Deutschland im Berichtszeitraum setzten sich u.a. zusammen aus geniessbaren Früchten und Nüssen im Wert von 58 Mio. Euro, anderen Waren tierischen Ursprungs (Häute und Schafsdärme) (29 Mio. Euro), pharmazeutischen Erzeugnissen (28 Mio. Euro) sowie Teppichen (21 Mio. €).
Eine Tabelle mit 98 Warengruppen kann angefordert werden. Hauptursache für den Rückgang des Handels zwischen Iran und Deutschland sind die seit November 2018 wieder vollständig reaktivierten US-Sanktionen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes