Von Januar bis Juli 2019 fiel der deutsch-iranische Außenhandel auf 944 Millionen Euro und damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 49%. Deutschland lieferte Waren im Wert von 815 Millionen Euro (-47%); die iranischen Lieferungen nach Deutschand lagen bei 129 Mio. Euro (-57%).
Wichtigste Warengruppen bei den deutschen Lieferungen nach Iran in den ersten sieben Monaten 2019 waren Maschinen, Apparate und mechanische Geräte (237 Mio. Euro), pharmazeutische Erzeugnisse (110 Mio. Euro), optische, photografische usw. Erzeugnisse (71 Mio. Euro), elektrotechnische Erzeugnisse (62 Mio. Euro) sowie Getreide (59 Mio. Euro).
Die iranischen Lieferungen nach Deutschland im Berichtszeitraum setzten sich u.a. zusammen aus geniessbaren Früchten und Nüssen im Wert von 36 Mio. Euro, pharmazeutischen Erzeugnissen (20 Mio. Euro), anderen Waren tierischen Ursprungs (Häute und Schafsdärme) (19 Mio. Euro) sowie Teppichen (14 Mio. €).
Eine Tabelle mit 98 Warengruppen kann angefordert werden. Hauptursache für den Rückgang des Handels zwischen Iran und Deutschland sind die seit November 2018 wieder vollständig reaktivierten US-Sanktionen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, Revision: Dez. 2018 – Mai 2019