Von Januar bis August 2019 fiel der deutsch-iranische Außenhandel auf 1.107 Millionen Euro und damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 48%. Deutschland lieferte Waren im Wert von 963 Millionen Euro (-46%); die iranischen Lieferungen nach Deutschand lagen bei 144 Mio. Euro (-57%).
Wichtigste Warengruppen bei den deutschen Lieferungen nach Iran in den ersten achtMonaten 2019 waren Maschinen, Apparate und mechanische Geräte (284 Mio. Euro), pharmazeutische Erzeugnisse (138 Mio. Euro), optische, photografische usw. Erzeugnisse (79 Mio. Euro), Getreide (69 Mio. Euro) sowie elektrotechnische Erzeugnisse (68 Mio. Euro).
Die iranischen Lieferungen nach Deutschland im Berichtszeitraum setzten sich u.a. zusammen aus geniessbaren Früchten und Nüssen im Wert von 42 Mio. Euro, pharmazeutischen Erzeugnissen (22 Mio. Euro), anderen Waren tierischen Ursprungs (Häute und Schafsdärme) (21 Mio. Euro) sowie Teppichen (16 Mio. €).
Eine Tabelle mit 98 Warengruppen kann angefordert werden. Hauptursache für den Rückgang des Handels zwischen Iran und Deutschland sind die seit November 2018 wieder vollständig reaktivierten US-Sanktionen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, Revision: Jan. – Mai 2019