Im Januar 2019 fiel der deutsch-iranische Außenhandel mit 125 Mio. Euro zum Januar 2018 um 59%. Deutschland lieferte Waren im Wert von 102 Mio. Euro (-61%); die iranischen Lieferungen nach Deutschand lagen bei 23 Mio. Euro (-45%). Wichtigste Warengruppen bei den deutschen Lieferungen nach Iran im Januar 2019 waren Maschinen, Apparate und mechanische Geräte (24 Mio. Euro), pharmazeutische Erzeugnisse (17 Mio. Euro), Getreide (14 Mio. Euro), elektrotechnische Erzeugnisse (9 Mio. Euro), synthetische oder künstliche Spinnfasern (6 Mio. Euro) sowie optische, photografische usw. Erzeugnisse (6 Mio. Euro).
Die iranischen Lieferungen nach Deutschland im Berichtszeitraum setzten sich u.a. zusammen aus geniessbaren Früchten und Nüssen im Wert von 7 Mio. Euro, pharmazeutischen Erzeugnissen (4 Mio. Euro), anderen Waren tierischen Ursprungs (Häute und Schafsdärme) (3 Mio. Euro), Teppichen (3 Mio. €) sowie Schellack, Gummen, Harz und Pflanzensaft (2 Mio. Euro). Eine Tabelle mit 98 Warengruppen kann angefordert werden. Hauptursache für den Rückgang des Handels zwischen Iran und Deutschland sind die seit November wieder vollständig reaktivierten US-Sanktionen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, Revision: Juni– Nov. 2018