Im ersten Halbjahr 2019 fiel der deutsch-iranische Außenhandel auf 788 Millionen Euro und damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 48%. Deutschland lieferte Wa­­­ren im Wert von 678 Millionen Euro (-48%); die iranischen Lieferungen nach Deutschand  lagen bei 110 Mio. Euro (-44%). 

Wichtigste Warengruppen bei den deutschen Lieferungen nach Iran im ersten Halbjahr  2019 wa­­ren Ma­­­schi­­nen, Apparate und mechanische Geräte (189  Mio. Euro),  pharma­zeu­ti­sche Er­­zeug­nisse (89 Mio. Euro), Getreide (59 Mio. Euro), elektro­tech­ni­sche Er­zeug­nisse (57 Mio. Euro) sowie optische, photo­gra­fi­sche usw. Er­zeug­nisse (56 Mio. Euro).

Die iranischen Liefe­run­gen nach Deutschland im Berichtszeitraum setz­ten sich u.a. zu­sam­­men aus geniessbaren Früch­­­­­­­ten und Nüssen im Wert von 31 Mio. Eu­­ro, pharma­zeu­­ti­schen Er­zeugnis­sen (17 Mio. Euro), ande­ren Waren tie­­ri­schen Ur­sprungs (Häu­te und Schafs­­därme) (15 Mio. Eu­ro) sowie Teppi­chen (13 Mio. €).

Eine Ta­bel­le mit 98 Wa­rengruppen kann angefor­dert werden.  Hauptursache für den Rückgang des Han­­dels zwi­schen Iran und Deutschland sind die seit November 2018 wieder vollständig reak­ti­vier­ten US-Sankti­onen.  Nach Angaben des Statis­ti­schen Bun­des­amtes, Revision: Nov. 2018 – April 2019    

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