Von Januar bis September 2016 stieg der deutsch-iranische Außenhandel gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2015 um 18% und erreichte einen Wert von 2.010 Mio. Euro. Deutschland lieferte Waren im Wert von 1.769 Mio. Euro (+21%); die iranischen Lieferungen lagen bei 241 Mio. Euro (-5%). Gegenüber Januar (Inkrafttreten der Sanktionserleichterungen) nahmen die deutschen Lieferungen im September um 64% zu.
Wichtigste Warengruppen bei den deutschen Lieferungen nach Iran in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 waren Maschinen, Apparate und mechanische Geräte (513 Mio. Euro), optische, photografische usw. Erzeugnisse (169 Mio. Euro), Getreide (148 Mio. Euro), pharmazeutische Erzeugnisse (136 Mio. Euro), Kraftfahrzeuge, Landfahrzeuge (112 Mio. Euro), und elektrotechnische Erzeugnisse (103 Mio. Euro). Im Juli und August wurde aus Deutschland kein Getreide eingeführt.
Die iranischen Lieferungen nach Deutschland von Januar bis September 2016 setzten sich u.a. zusammen aus Früchten und Nüssen im Wert von 120 Mio. Euro, anderen Waren tierischen Ursprungs (Häute und Schafsdärme; 25 Mio. €), pharmazeutischen Erzeugnissen (23 Mio. Euro), Teppichen (19 Mio. €) sowie Schellack, Gummen, Harz und Pflanzensaft (17 Mio. €). Eine Tabelle von 98 Warengruppen kann angefordert werden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes