Von Januar bis Oktober 2016 stieg der deutsch-iranische Außenhandel gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2015 um 20% und erreichte einen Wert von 2.263 Mio. Euro. Deutschland lieferte Waren im Wert von 1.999 Mio. Euro (+24%); die iranischen Lieferungen lagen bei 264 Mio. Euro (-5%). Gegenüber Januar (Inkrafttreten der Sanktionserleichterungen) nahmen die deutschen Lieferungen im Oktober um 48% zu.
Wichtigste Warengruppen bei den deutschen Lieferungen nach Iran in den ersten zehn Monaten des Jahres 2016 waren Maschinen, Apparate und mechanische Geräte (591 Mio. Euro), optische, photografische usw. Erzeugnisse (189 Mio. Euro), pharmazeutische Erzeugnisse (152 Mio. Euro), Getreide (148 Mio. Euro), Kraftfahrzeuge, Landfahrzeuge (126 Mio. Euro), und elektrotechnische Erzeugnisse (122 Mio. Euro). Im Juli und August sowie im Oktober wurde aus Deutschland kein Getreide nach Iran geliefert.
Die iranischen Lieferungen nach Deutschland von Januar bis Oktober 2016 setzten sich u.a. zusammen aus Früchten und Nüssen im Wert von 127 Mio. Euro, anderen Waren tierischen Ursprungs (Häute und Schafsdärme; 28 Mio. €), pharmazeutischen Erzeugnissen (26 Mio. Euro), Teppichen (22 Mio. €) sowie Schellack, Gummen, Harz und Pflanzensaft (19 Mio. €). Eine Tabelle von 98 Warengruppen kann angefordert werden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes