Von Januar bis November 2016 stieg der deutsch-iranische Außenhandel gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2015 um 20% und erreichte einen Wert von 2.553 Mio. Euro. Deutschland lieferte Waren im Wert von 2.265 Mio. Euro (+25%); die iranischen Lieferungen lagen bei 288 Mio. Euro (-6%). Gegenüber Januar (Inkrafttreten der Sanktionserleichterungen) nahmen die deutschen Lieferungen im November um 41% zu.
Wichtigste Warengruppen bei den deutschen Lieferungen nach Iran in den ersten elf Monaten des Jahres 2016 waren Maschinen, Apparate und mechanische Geräte (676 Mio. Euro), optische, photografische usw. Erzeugnisse (209 Mio. Euro), pharmazeutische Erzeugnisse (180 Mio. Euro), Getreide (148 Mio. Euro), Kraftfahrzeuge, Landfahrzeuge (147 Mio. Euro), und elektrotechnische Erzeugnisse (139 Mio. Euro).
Die iranischen Lieferungen nach Deutschland von Januar bis November 2016 setzten sich u.a. zusammen aus Früchten und Nüssen im Wert von 138 Mio. Euro, anderen Waren tierischen Ursprungs (Häute und Schafsdärme; 32 Mio. €), pharmazeutischen Erzeugnissen (28 Mio. Euro), Teppichen (25 Mio. €) sowie Schellack, Gummen, Harz und Pflanzensaft (20 Mio. €). Eine Tabelle von 98 Warengruppen kann angefordert werden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes