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Informationen zu Studium und Arbeit in Deutschland

Marin Consult unterstützt Sie bei der Suche nach einem Studienplatz in Deutschland;  von der Bewerbung bis zur Suche nach einer Wohnung bzw. einem Platz in einem Studentenwohnheim.

In Deutschland werden immer mehr Studiengänge auch in englischer Sprache angeboten.  Um herauszufinden, welches Fach man in Deutschland in englischer Sprache studieren kann, klicken Sie hier:  Studium in Deutschland

Auf der Seite finden Sie natürlich auch viele weitere Informationen zum Studienland Deutschland, wie z.B. die Zugangsvoraussetzungen

Die Informationen gibt es nicht nur in deutsch, englisch und spanisch sondern auch in anderen Sprachen.

In persischer und deutscher Sprache informiert Sie die Deutsche Botschaft in Teheran über die Studien- und Visavoraussetzungen 

 

Marktstudie Iran für Bildungsexporteure verfügbar

Veröffentlicht: Dienstag, 30. Mai 2017 12:03

Seit der Lockerung des Wirtschaftsembargos gegen Iran strebt das Land mit Nachdruck internationale Kooperationen an, um die Modernisierung der eigenen Industrie und ihre Wettbe­werbs­fähigkeit voranzutreiben. Der Mangel an lokalen Fachkräften mit ausreichender Praxis­er­fahrung bildet dabei ein bedeutendes Hindernis. Die neue Marktstudie von iMOVE bietet aus­führ­liche Hintergrundinformationen und praktische Hinweise für deutsche Anbieter beruflicher Aus- und Weiterbildung und ihren Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit iranischen Partnern.

Bildungsleistungen und -zertifikate deutscher Organisationen mit internationaler Strahlkraft ge­nießen in Iran ein hohes Ansehen. Als besonders aussichtsreich gelten Angebote zur Einrich­tung moderner Ausbildungsstätten, Standardisierung beruflicher Lehrgänge und Qualifizierung von Lehr­kräften.  Erschwert wird die Zusammenarbeit, weil die Verantwortung für die berufliche Bil­dung in Iran bei verschiedenen Ministerien liegt und weil der Kapitalfluss zwischen Iran und dem Ausland nach wie vor gehemmt ist.

Die iMOVE-Marktstudie beschreibt und analysiert das Bildungssystem des Iran.  Sie konzentriert  sich auf die berufliche Bildung, den Aus- und Weiterbildungsmarkt und die Exportchancen für An­bieter aus Deutschland. Ausführliche Kontaktdaten der relevanten Regierungsstellen, Institu­tionen und Verbände vor Ort ergänzen die Informationen.

iMOVE-Marktstudien sind für 25 Länder weltweit kostenlos online erhältlich.

Hintergrund
iMOVE ist die Exportinitiative »Training – Made in Germany« des Bundesministeriums für Bil­dung und Forschung. Als Arbeitsbe­reich des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) unter­stützt iMOVE deutsche Anbieter bei der Er­schließung internationaler Märkte mit einem um­fangreichen Serviceangebot. Mit der Marke »Training – Made in Germany« wirbt iMOVE im Aus­land für deutsche Kompe­tenz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

 LINKS  Marktstudie Iran herunterladen ...       http://www.bildungsspiegel.de

 

Arbeit, Ausbildung und Studium in Deutschland

Deutschland ist ein attraktives Einwanderungsland. Es ist offen für Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften, Stu­dierenden und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt. Deutschland hat zahlreiche Reformen durchgeführt, um Zuwanderung zu erleichtern: Im Jahr 2012 wurden die Einreisebestimmungen für Fachkräfte geändert. Experten bescheinigen Deutschland, dass diese zu den liberalsten weltweit gehö­ren.  Die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse wurde verbessert. Es wurde ein Sechs-Monats-Visum für die Arbeitsplatzsuche von Fach­kräften eingeführt.  Schließlich erleichtert die EU-Blue Card Hochqualifizierten den Aufenthalt. Neben den verbesserten Einwanderungsregeln, hat Deutschland als Ort zum Arbeiten und Leben viel zu bieten: Eine vielfältiges, international geprägtes Kulturleben, lebhafte Städte und schöne Natur­landschaften, eine moderne Infrastruktur und gute Lebensbedingungen.  Im Netz steht Ihnen ein breites Angebot an Informationen zum Einwande­rungs­land Deutschland zur Verfügung. Diese Sammlung von Links und Informationen soll Ihnen den Zugang dazu erleichtern. Sie finden hier alle nö­tigen Informationen von Visabestimmungen über Arbeitserlaubnisse, die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen und die gefragtesten Berufe, bis hin zu praktischen Tipps für einen Aufenthalt in Deutschland.

Willkommen in Deutschland - Das Land für Ihre Ideen:  http://www.youtube.com/Land der Ideen

Arbeiten in Deutschland

Der deutschen Wirtschaft fehlt es an gut ausgebildeten Fachkräften und Akademikern in vielen Bereichen. Arbeiten in Deutschland

Gesetzliche Regelungen für Studieren und Arbeiten in Deutschland

Informationen zum Visum zur Arbeitsplatzsuche, über die blaue Karte EU und ...  Gesetzliche Regelungen

Studieren und forschen im Ausland? Warum nicht in Deutschland, dem Land der Ideen! Viele Innovationen, wachsende Internationalität und eine starke Förderung von Spitzenforschung sind kennzeichnend für die Entwicklung der deutschen Hochschullandschaft.   Studieren in Deutschland

Infos finden Sie auch hier:  : http://www.studying-in-germany.org/

Duale BerufsbildungDas deutsche Duale Berufsbildungssystem hat einen großen Anteil an der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands.  Duale Berufsbildung

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat für Jugendliche aus der EU, die zwischen 18 und 27 Jahren alt sind und an einer Berufsausbildung in Deutschland interessiert sind, das Programm MobiPro ins Leben gerufen.  Berufsbildung für Bürger aus EU- und Nicht-EU Staaten

Um in Deutschland in jeder Hinsicht anzukommen, braucht es natürlich noch mehr als eine Arbeitsstelle.  Ankommen und Leben in Deutschland

Schulabschlüsse mit Hochschulzugang

Der Hochschulzugang für Studienbewerber mit Abschlusszeugnis einer dreijährigen iranischen Sekundarschule in Verbindung mit einem "Pre-University Course" wird wie folgt ergänzt:

(1) Das Abschlusszeugnis einer dreijährigen iranischen Sekundarschule mit einer Gesamtnote von mindestens 15 in Verbindung mit einem ab 2011 abgeschlossenen "Pre-University Course" eröffnet den Zugang zum Studienkolleg/Feststellungsprüfung (fachorientiert entsprechend der bisherigen Ausbildungsrichtung).  Der Nachweis der Interuniversitären Hochschulaufnahmeprüfung für den Zugang zum Studienkolleg/Feststellungsprüfung entfällt.
(2) Diese Regelung ist zunächst auf drei Jahre befristet und gilt bis einschließlich zum Zulassungstermin (15. Juli) für das Wintersemester 2015.
(Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.06.2012)  http://anabin.kmk.org/news/newsdetails/artikel//iran.html?cHash=6585857afad7a802d99e8d27a81a6f79

 

Beratung zur beruflichen Anerkennung jetzt bereits im Ausland

 

BMBF fördert mit "ProRecognition" Initiative bei den AHKs

 

(04.12.2015) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Beratung von Fachkräften zur Anerkennung ihrer Berufsqualifikation bereits im Ausland unterstützen.

Logo Pro-Recognition

"Wir haben mit dem Anerkennungsgesetz sehr gute Möglichkeiten geschaffen, damit Fachkräfte mit ihrem ausländischen Berufsabschluss in Deutschland arbeiten können. Menschen, die sich für eine Berufstätigkeit in Deutschland interessieren, unterstützen wir künftig bereits in ihrem Heimatland mit den nötigen Informations- und Beratungsangeboten", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

 

In dem neuen Projekt "ProRecognition – Professional and Vocational Qualifications for Germany" werden bei den Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) in Ägypten, China, Indien, Iran, Italien, Marokko, Polen und Vietnam spezielle Beratungsstellen eingerichtet. Die Berater werden auch das Anerkennungsverfahren aktiv begleiten.

 

"Die Auslandshandelskammern bringen als Vertretung der deutschen Wirtschaft im Ausland ihre Kompetenz ein, um Unterstützung für das Anerkennungsverfahren zu leisten. So kann die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt bereits im Herkunftsland der Interessenten beginnen und wertvolle Zeit gespart werden", sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer.

 

Das Interesse im Ausland an Informationen zur beruflichen Anerkennung in Deutschland steigt. Das belegen die Zugriffszahlen auf das Online-Portalwww.anerkennung-in-deutschland.de. Insgesamt konnte der Auftritt bisher mehr als drei Millionen Besuche mit 16,8 Millionen Seitenaufrufen verzeichnen. Rund die Hälfte der Nutzer informiert sich vom Ausland aus.

 

Auch die Beratungsstellen und die Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge berichten von einem starken Anstieg der Beratungszahlen. Deutschland ist beliebtes Land für internationale Fachkräfte. Gleichzeitig haben Unternehmen in Deutschland Probleme, offene Stellen mit geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zu besetzen.

 

Für eine erfolgreiche Bewerbung bei Unternehmen ist die Anerkennung der beruflichen Qualifikation eine wichtige, in vielen Fällen wie etwa den Gesundheitsberufen sogar eine unerlässliche Bedingung. Die Erfolgsfaktoren sind dabei Informationen und eine spezifische Beratung. Der Bund bietet hierzu bereits vielfältige Möglichkeiten, die mit dem neuen Projekt im Ausland erweitert werden.

 

Im vergangenen Jahr wurden bei den zuständigen Stellen in Deutschland 17.600 Anträge auf Anerkennung einer ausländischen Berufsqualifikation gestellt.

 


Über 13 200 ausländische Berufsqualifikationen im Jahr 2014 anerkannt

WIESBADEN – Im Jahr 2014 wurden bundesweit 13 248 im Ausland erworbene berufliche Abschlüsse als vollständig oder einge­schränkt gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt. Insgesamt wurden von den zuständigen Stellen während des Jahres 2014 nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 19 806 Anerkennungsverfahren bearbeitet, darun­ter 17 628 Neuanträge.   Die Angaben entstammen der amtlichen Datenerhebung auf Grundlage des am 1. April 2012 in Kraft getre­ten­en Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes (BQFG). Das BQFG regelt die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, deren Re­ferenzberufe in Deutschland dem Bundesrecht unterliegen. Im Vergleich zum Jahr 2013 (16 695 Anerkennungs­verfahren) sind im Jahr 2014 mehr Verfahren bearbeitet worden. 1 590 Anträge wurden im Jahr 2014 negativ beschieden; von diesen wurden 1 059 berufliche Abschlüsse als teilweise gleichwertig anerkannt. Bei 4 968 Anträgen war Ende 2014 noch keine Entscheidung gefallen. Die mit großem Abstand meisten Anerkennungsverfahren betrafen wie im Vorjahr medizinische Gesundheitsberufe. Aus dieser Berufsgruppe stamm­ten allein 14 895 der 19 806 im Jahr 2014 bearbeiteten Verfahren, darunter 6 807 von Ärztinnen beziehungsweise Ärzten, 5 352 von Gesundheits- und Krankenpflegerinnen beziehungsweise -pflegern und 681 von Physiotherapeutinnen beziehungsweise -therapeuten. 

Insgesamt etwa 52 % der Anerkennungsverfahren – 10 293 Verfahren – bezogen sich auf Abschlüsse, die innerhalb der Europäischen Union (EU) erworben wurden. Weitere 5 016 Verfahren hatten Abschlüsse aus dem übrigen europäischen Ausland zum Gegenstand. 4 497 Anträge befassten sich mit Qualifikationen aus dem außereuropäischen Ausland, darunter 2 667 mit in Asien erworbenen Ab­schlüssen. Am häufigsten wurden im Jahr 2014 Anträge von Personen bearbeitet, die ihre Ausbildung in Polen (1 857), Rumänien (1 740) und Bosnien-Herzegowina (1 098) abgeschlossen haben. 

Liste der Mangelberufe – Positiviliste

Das Thema Fachkräftemangel in Deutschland und die daraus wachsende Notwendigkeit der Fachkräftesicherung für Unternehmen, rücken immer verstärkt in den Mittelpunkt.

Die Bundesregierung beschloss nun, die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes auch für Nicht-EU Arbeitnehmer mit beruflicher Facharbeiter-Qualifikation, zum 01. Juli. Das heißt, dass nun weltweit alle Facharbeiter mit einer abgeschlossenen Ausbildung in einem der Mangelberufe und Akademiker bei entsprechender Qualifikation in Deutschland arbeiten können.  Geregelt wird dies bei Fachar­beitern über die neue Beschäftigungsverordnung mit der Engpassanalyse oder auch Liste der Mangelberufe. Auf dieser Liste werden alle Engpassberufe für Deutschland aufgelistet. Diese Liste wird vom BMAS & der Bundesagentur für Arbeit auf Grundlage der erfassten Statistik erstellt. Ziel ist es, die weltweite Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für gewerblich-technische Facharbeiter zu regeln. Akademiker-MINT Fachkräfte erhalten den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt bereits seit August 2012 über die Blue Card EU.

Die 50 Engpassberufe für Deutschland (Facharbeiter mit Ausbildung) / Aktuell aus 2012

 

Top 10 Mangelberufe – pro Vakanz / Bewerber
1 Elektroinstallateure, -monteur / 0,45
2 CNC Fräser / 0,51
3 Rohrinstallateure / 0,56
4 Krankenschwester,-pfleger / 0,58
5 CNC Dreher / 0,67
6 Werkzeugmacher / 0,76
7 Kunststoffverarbeiter / 0,78
8 Rohrnetzbauer, Rohrschlosser / 0,85
9 Schweißer, Brennschneider / 0,92
10 Maschinenbautechniker / 0,95

 

Beispielerklärung: Auf eine freie gemeldete Stelle als Stahlbauschlosser kommen 1,03 Bewerber.

 

11 Stahlbauschlosser, Eisenschiffbauer / 1,03
12 Kraftfahrzeuginstandsetzer / 1,08
13 Feinblechner / 1,09
14 Betriebs-, Reparaturschlosser / 1,11
15 Techniker des Elektrofaches / 1,14
16 Masseure, Krankengymnasten / 1,18
17 Warenmaler, -lackierer / 1,18
18 Chemiebetriebswerker / 1,19
19 Elektrogerätebauer / 1,22
20 Zahntechniker / 1,46

21 Maschinenschlosser / 1,49
22 Tischler / 1,58
23 Versicherungsfachleute / 1,62
24 Metallschleifer / 1,63
25 Friseure / 1,66
26 Fernmeldemonteure, -handwerker / 1,70
27 Stukkateure, Gipser, Verputzer / 1,71
28 Speditionskaufleute / 1,73
29 Feinmechaniker / 1,75
30 Dachdecker / 1,89

Im Durchschnitt wird nur etwa jede dritte offene Stelle gemeldet oder veröffentlicht. Daher liegt erst ein Engpass dann vor, wenn drei oder weniger Arbeitslose je offene Stelle gemeldet sind. Um die Berufe abzubilden, die für die deutsche Wirtschaft besonders relevant sind, werden lediglich die Berufe untersucht, in denen es bundesweit mindestens 1.000 Arbeitslose gibt.

 

31 Bauschlosser / 1,91
32 Medizinallaboranten / 1,91
33 Werbefachleute / 1,96
34 Drogisten / 1,99
35 Konditoren / 2,03
36 Kindergärtner,-in, Kinderpfleger / 2,10
37 Chemielaboranten / 2,15
38 Fliesenleger / 2,16
39 Technische Zeichner / 2,17
40 Raumausstatter / 2,25
41 Zimmerer / 2,27
42 Bankfachleute / 2,29
43 Kellner, Stewardessen / 2,29

44 Köche / 2,38
45 Industriemeister, Werkmeister / 2,40
46 Buchhalter / 2,42
47 Sicherheitskontrolleure / 2,43
48 Techniker ohne nähere Angabe / 2,46
49 Handelsvertreter / 2,51
50 Bautechniker / 2,51
51 Erdbewegungsmaschinenführer / 2,55
52 Sprechstundenhelfer,-in / 2,55
53 Sonstige Mechaniker / 2,55
54 Gerüstbauer / 2,67
55 Maler, Lackierer (Ausbau) / 2,67
56 Hotel,- Gaststättenkaufleute / 2,71

Derzeit sind Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Personal zwar noch nicht direkt zu spüren. Allerdings zeichnet sich es ab, dass zukünftig deutlich mehr Unternehmen von dem Fachkräfteengpässen betroffen sein werden und verstärkt passendes Personal suchen.

Es wurden nur sozialversicherungspflichtige gemeldete Stellen berücksichtigt. Hierzu zählen keineNebenjobs bzw. Minijobs, da diese für die Zuwanderung nicht in Frage kommen.

Derzeit stehen dem deutschen Arbeitsmarkt knapp 45 Millionen potenzielle Arbeitskräfte zur Verfügung. Bis 2025 könnten es 6,7 Millionen Personen weniger sein, wenn der Arbeitsbedarf auf dem heutigen Stand bliebe und der Saldo aus Zu- und Abwanderung in Deutschland null wären. Unterstellt man, dass die Erwerbsquoten insbesondere der Frauen und Älteren steigen und es Wanderungsgewinne von 100.000 Personen jährlich gibt, so beläuft sich der Rückgang auf nur 3,5 Millionen. Bis zum Jahr 2050 gäbe es unter diesen Annahmen einen Rückgang von 12 Millionen Personen auf 32,7 Millionen (Quelle: Fuchs et al., 2011). In der Folge dieser Entwicklung wird der Wettbewerb um gut qualifizierte Facharbeiter und qualifizierte Fachkräfte europaweit deutlich zunehmen.

Die Informationen für Mangelberufe.deEngpassberufe.de und Fachkräfteengpass.de wurden auf Grundlagen des Informationsaustausch in Zusammenarbeit mit dem BMAS und der Bundesagentur für Arbeit – Arbeitsagentur.de erstellt.

Anerkennungsgesetz ist gut gestartet

(24.10.2012) Ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes haben Bundesbildungsministerin Annette Schavan und Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), eine positive Bilanz gezogen.

"Es gibt ein großes Interesse an den neuen Verfahren. Das belegen die Zugriffszahlen auf das Online-Angebot 'Anerkennung in Deutschland'", erläuterte Schavan.

Seit der Freischaltung am 1. April hatte das Anerkennungsportal des Bundes über 180.000 Besucher und rund 1,5 Millionen Seitenaufrufe; 43 Prozent der Nutzer griffen aus dem Ausland auf die Seite zu. Die Informationsseiten zu den einzelnen Berufen wurden über 80.000-mal angeklickt. "Dies lässt auf ein sehr konkretes Interesse an der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse schließen", sagte die Ministerin.

Die Nutzerdaten des Portals wie auch der neu eingerichteten Telefon-Hotline beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge belegen ein besonderes Interesse in den reglementierten Berufen, so bei Ärzten und Krankenschwestern. Allerdings liegen für diese Berufe, in denen die Länder für den Vollzug des Bundesgesetzes zuständig sind, noch keine Verfahrenszahlen vor.

Eine erste Vollerhebung zum Vollzug des am 1. April in Kraft getretenen Gesetzes, das erstmals einen allgemeinen Rechtsanspruch auf ein Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen schafft, wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder Anfang 2013 durchgeführt. Bereits jetzt liegen aber erste Zahlen für die IHK-Berufe und damit für einen Teil der im Anerkennungsgesetz geregelten Berufe vor. Allein für die IHK-Berufe wurden bisher rund 1.500 Anträge gestellt und bereits fast 270 positive Anerkennungsbescheide erteilt.

"Fast zwei Drittel der bisher abgeschlossenen Bewertungen führten zu einer vollen Gleichwertigkeit. Das zeigt, dass die neuen Anerkennungsverfahren funktionieren", erklärte DIHK-Präsident Driftmann.

Die zum Start des Anerkennungsgesetzes neu geschaffene zentrale Stelle IHK Fosa (Foreign Skills Approval) prüft, inwieweit ausländische Qualifikationen als gleichwertig mit entsprechenden deutschen Qualifikationen eingestuft werden können. Die Statistik von IHK Fosa zeigt, dass das Gesetz vor allem diejenigen erreicht, die jünger sind und erst eine kurze Aufenthaltsdauer in Deutschland nachweisen: So sind im IHK-Bereich 41 Prozent der Interessenten zwischen 32 und 41 Jahre alt; rund die Hälfte ist höchstens fünf Jahre in Deutschland ansässig.

"Das Interesse an Fragen nach einer Bewertung von ausländischen Qualifikationen ist groß, führt aber nicht zwangsläufig zu einem Antrag", resümierte der DIHK-Präsident mit Blick auf interne Umfragen zu den Anfragen bei den Industrie- und Handelskammern (IHKs): Demnach kann vielen Interessenten durch die Beratung der Kammern mit anderen Maßnahmen, wie zum Beispiel Qualifizierungen, geholfen werden.

"Wichtig ist, dass sich ein Anerkennungsverfahren auch dann lohnt, wenn am Ende keine volle Gleichwertigkeit herauskommt – weil Arbeitgeber und Betriebe auch bei teilweiser Gleichwertigkeit die vorhandenen Qualifikationen leichter einordnen können", sagte Driftmann. "Das erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt."

Schavan betonte: "Das Anerkennungsgesetz ist Ausdruck des Respekts vor der Qualifikation eines Menschen. Mit den neuen Verfahren eröffnen wir ausländischen Fachkräften neue berufliche Perspektiven in Deutschland – das nützt den Menschen und unserer Wirtschaft."

Schavan und Driftmann zeigten sich einig: "Das Anerkennungsgesetz ist ein wichtiger Baustein des Konzepts zur Fachkräftesicherung." Nun müssten die Zuwanderungsregeln weiter flexibilisiert werden – vor allem auch für diejenigen, die über keinen Hochschulabschluss verfügen, aber im deutschen Arbeitsmarkt dringend gebraucht werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.anerkennung-in-deutschland.de sowie auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).


Gegenüberstellung iranischer und deutscher Zensuren

In Iran werden Schulleistungen in der Regel nach dem 20er-System benotet. Dabei stellt 20 die bestmögliche Note (entsprechend Note „1“ in Deutschland) und 10 die unterste Bestehens­note (entsprechend Note „4“  in Deutschland) dar.  Die in das deutsche System umgerechnete Durchschnittsnote wird nach folgender Formel ermittelt: Notenschlüssel

 

Zahl aus­ländischer Hoch­schul­ab­sol­venten steigt um 8 %

WIESBADEN – Im Prüfungsjahr 2011 (Wintersemester 2010/2011 und Sommersemester 2011) erwarben 38 300 Absolventinnen und Absolventen mit ausländischer Staatsangehörigkeit einen Hochschulabschluss an deutschen Hochschulen. Das waren 2 900 (+ 8 %) mehr als im Prüfungsjahr 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden damit fast 10 % der 392 200 Hochschulabschlüsse von ausländischen Absolventinnen und Absolventen erreicht.

Während 79 % beziehungsweise 30 400 der ausländischen Hochschulabsolventinnen und -absolventen zum Studium nach Deutschland gekommen waren, hatten 21 % beziehungsweise 7 900 bereits ihre Studienberechtigung in Deutschland erworben. Rund 13 % der ausländischen Absolventinnen und Absolventen besaßen die chinesische Staatsangehörigkeit, 7 % waren türkische und 5 % russische Staatsbürger.

Die ausländischen Absolventinnen und Absolventen erwarben im Prüfungsjahr 2011 mit einem Anteil von fast 28 % am häufigsten einen Bachelorabschluss, gefolgt von den traditionellen universitären Abschlüssen (beispielsweise Diplom oder Magisterabschluss) mit 26 %. Einen Masterabschluss erreichten rund 25 %. Fast 11 % der ausländischen Absolventinnen und Absolventen schlossen erfolgreich eine Promotion ab, 8 % erreichten einen herkömmlichen Fachhochschulabschluss. Eine Lehramtsprüfung (hier sind Lehramt-Bachelor- und Lehramt-Masterabschlüsse eingerechnet) erwarben 2 % der ausländischen Hochschulabsolventinnen und -absolventen.

Briten an deutschen Unis - Flucht von der Insel

Sie fliehen vor den horrenden Studiengebühren in ihrer Heimat: Bis vor kurzem gehörten britische Studenten noch zu den Exoten an deutschen Unis, doch nun zieht es Tausende zur Billigkonkurrenz auf dem Kontinent. Denn günstiger ist ein Studium fast nirgendwo zu bekommen. Svenja Rausch kennt den Andrang schon. Gerade hat sie ihren Stand auf einer Berufs- und Ausbildungsmesse an der University of Birmingham aufgebaut, schon ist sie von Studenten umringt. Die 29-Jährige hat ja auch ein attraktives Produkt anzubieten. Sie arbeitet für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und rührt die Werbetrommel für ein Studium in Deutschland. Ob man Deutsch können müsse, um in Deutschland zu stu­dieren, fragen die Studenten, die an ihrem Stand stehen. Nein, antwortet Svenja, zehn Prozent der Master-Studiengänge würden auf Englisch un­ter­richtet. Und wie es um Stipendien und um Studiengebührenbestellt sei? Gebühren gebe es fast keine, sagt sie. "Das ist zu schön, um wahr zu sein", sagt eine Studentin und verstaut die Broschüren aus Deutschland in ihrer Tasche.  ....

Aufenthaltserlaubnis für Hochqualifizierte - (BlueCard / Blaue Karte EU)

NEU: Am 01.08.2012 tritt das Gesetz zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie (2009/50/EG) in Kraft.  Die sogenannte Blaue Karte EU ("BlueCard") bietet Ausländern mit Hochschulabschluss eine neue Möglichkeit, eine Aufenthaltserlaubnis mit Arbeitserlaubnis zu erhalten.

Die BlueCard richtet sich an Menschen, die

  • einen deutschen, einen anerkannten oder vergleichbaren ausländischen Hochschulabschluss besitzen und
  • ein Stellenangebot mit einem Bruttojahresgehalt von 44.800 € vorlegen können (34.944 € für Naturwissenschaftler, Mathematiker, Ingenieure, Ärzte, IT-Fachkräfte oder nach Vorrangprüfung durch die Bundeagentur für Arbeit).

Die BlueCard wird für die Dauer des Arbeitsvertrages plus 3 Monate erteilt. Innerhalb der ersten zwei Jahre bedarf ein Wechsel des Arbeitsplatzes einer Genehmigung der Ausländerbehörde.

Nach 33 Monaten können Inhaber einer BlueCard eine (unbefristete) Niederlassungserlaubnis erhalten. Bei Nachweis von Sprachkenntnissen der Stufe B1 ist dies bereits nach 21 Monaten möglich.

Der Ehepartner und die minderjährigen Kinder erhalten ebenfalls eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. Der Nachweis von Sprachkenntnissen ist nicht Voraussetzung.

Die BlueCard ermöglicht nach 18 Monaten Tätigkeit die Weiterwanderung innerhalb der Europäischen Union ohne erneutes Visumverfahren. Aus anderen EU-Staaten nach Deutschland weitergewanderte BlueCard-Inhaber können bereits nach 2 Jahren eine (unbefristete) Niederlassungserlaubnis erhalten. 

DAAD-Stipendien für 2011-2012

Auch im Jahr 2011/2012 hatten die iranischen Studenten und Wissenschaftler die Möglichkeit, von den angebotenen DAAD-Stipendien zu profitieren. Diese Förderprogramme hatten Studenten, Doktoranden, Hochschullehrer und andere Forscher angesprochen. Dabei hat der DAAD eine Vielzahl von Bewerbungen erhalten. 28 Doktoranden sowie 10 Hochschullehrer und Forscher aus Iran werden ihren Forschungsaufenthalt 2012 antreten. Auch haben fast 20 Studenten die Chance, einen Hochschulsommerkurs in Deutschland zu absolvieren. Zusätzlich haben einzelne Studenten Stipendien für Aufbaustudiengänge erhalten.

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Deutschland haben in Nürnberg gemeinsam einen öffentlich-rechtlichen Zusammenschluss gegründet: die IHK Foreign Skills Approval (IHK Fosa).

Logo IHK-Fosa

Die neue Organisation wird zentral für 77 der 80 IHKs ausländische Qualifikationen auf ihre Gleichwertigkeit mit deutschen Abschlüssen in IHK-Berufen prüfen und verbindlich feststellen. Grundlage ist das gestern in Kraft getretene "Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz".

Alle Fachkräfte mit im Ausland erworbenen Qualifikationen, die in den IHK-Bereich fallen, stellen zukünftig ihre Anträge auf eine berufliche Anerkennung bei der IHK Fosa. Antragsformulare gibt es bei der IHK vor Ort oder auf der Fosa-Website.

Antragsteller, die im Vorfeld eine persönliche Beratung benötigen, haben die Möglichkeit, sich an die IHK vor Ort, die Erstanlaufstellen des Netzwerks "Integration durch Qualifizierung" oder andere versierte Beratungsinstitutionen zu wenden.

Unmittelbar nach dem rechtlichen Gründungsakt wird die IHK Fosa in den neuen Räumlichkeiten in der Ulmenstraße 52 g in Nürnberg ihre Arbeit aufnehmen. Das 20-köpfige Gründungsteam startet am 4. April mit seiner anspruchsvollen Kernaufgabe, neue Verfahren zur beruflichen Anerkennung für alle IHK-Berufe zu entwickeln – und zwar für Abschlüsse aus aller Welt.

Sie erreichen die IHK-Fosa unter der Rufnummer 0911 815060 oder unter www.ihk-fosa.de.

Suchen und Finden unter www.ihk-lehrstellenboerse.de

"Lehrstellen bleiben zunehmend 'Leerstellen'. Immer häufiger können Unternehmen in Deutschland Ausbildungsplätze nicht besetzen", mahnt Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Die neue, bundesweite Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern (IHKs) soll jetzt helfen, das zu ändern.

Die gemeinsame IHK-Lehrstellenbörse, die am heutigen Mittwoch mit rund 10.000 Angeboten für über 20.000 Lehrstellen online geht, soll Jugendliche und Unternehmen künftig noch besser zusammenbringen. "Denn Betriebe, die ihre freien Plätze dort einstellen, dehnen ihren Suchradius damit auf ganz Deutschland aus", so Driftmann.  Zudem bietet die Plattform zusätzliche Möglichkeiten: So können Unternehmen mit vielen Filialen ihre Angebote dort zentral einpflegen und für ihre Standorte nach Auszubildenden suchen. Umgekehrt haben Jugendliche, die sich für einen ganz speziellen Beruf interessieren, viel bessere Chancen einen passenden Ausbildungsplatz zu finden – wenn nicht in der Heimatregion, dann vielleicht in einer anderen Stadt. Auch, wer sich räumlich verändern will, kann auf diese Weise leichter woanders eine Stelle finden.  Mit wenigen Klicks zum Ausbildungsplatz: Die Suche funktioniert ganz einfach. Und sie ist diskret: Die Bewerber entscheiden selbst, ob Unternehmen sehen können, dass sie sich für ihr Angebot interessieren. Außerdem: Registrierte Nutzer werden täglich über neue Ausbildungsplätze benachrichtigt. Die Lehrstellenbörse bietet zudem jede Menge nützliche Informationen für Jugendliche zum Start in die Ausbildung – zum Beispiel Steckbriefe zu rund 270 Berufen. Für die teilnehmenden Unternehmen ist sie mit der Internetseite des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) verlinkt, so dass sie Zugang zu allen Berufsverordnungen haben.

Das Portal www.ihk-lehrstellenboerse.de ist ein gemeinsames Projekt der Industrie- und Handelskammern. Die Plattform war seit dem 16. Januar zunächst nur für Unternehmen freigeschaltet, damit sie ihre Angebote einstellen konnten. Ab sofort ist die Lehrstellenbörse nun für alle geöffnet, und die Suche nach Ausbildungsplätzen kann beginnen.

 

200 400 Promo­vierende im Winter­semester 2010/2011

 Dieses Foto zeigt einen Hut (© iStockphoto.com / Christopher O Driscoll)

WIESBADEN – Im Wintersemester 2010/2011 wurden rund 200 400 Promovierende von Professorinnen und Professoren an deutschen Hochschulen betreut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, promovierten neben den 104 000 immatrikulierten Promotionsstudierenden an deutschen Hochschulen fast genauso viele weitere Personen, ohne an einer Hochschule eingeschrieben zu sein. Erfolgreich abgeschlossen wurden 2010 in Deutschland insgesamt 25 600 Promotionen.

Die meisten Promovierenden strebten einen Doktortitel in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften an. In diesem Bereich promovierten im Wintersemester 2010/2011 rund 58 400 Personen (29 %). Die Ingenieurwissenschaften bildeten mit 44 500 Promovierenden (22 %) die zweitgrößte Fächergruppe, gefolgt von den Sprach- und Kulturwissenschaften mit 38 700 Promovierenden (19 %). Rund 35 900 (18 %) Promovierende erstellten ihre Doktorarbeit im Bereich Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In der Fächergruppe Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften gab es lediglich 8 300 Promovierende (4 %). Grund hierfür ist insbesondere die vergleichsweise kurze Promotionsdauer in Humanmedizin.

Rund 64 900 Promovierende (32 %) hatten im Jahr 2010 mit der Promotion begonnen. Etwa 47 100 Promovierende (24 %) starteten mit ihrer Dissertation im Jahr 2009 und 37 500 (19 %) im Jahr 2008. In den Jahren 2005 bis 2007 hatten 44 100 (22 %) Promovierende mit ihrer Promotion begonnen. Bereits vor dem Jahr 2005 nahmen 6 800 Promovierende (3 %) ihre Arbeit auf.

Die Ergebnisse basieren auf Stichprobenerhebungen bei Professorinnen und Professoren sowie Promovierenden auf freiwilliger Basis. Weitere detaillierte Ergebnisse zu den Promovierenden sowie die Beschreibung der Erhebungskonzepte sind im Fachbericht "Promovierende in Deutschland" dargestellt. 

Weimar hat die beste internationale Hochschule in Deutschland

Studierende der Medienkunst/Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität beim Dreh eines Mode-Werbefilms für den European Design Award. (© dpa // picture alliance) Die Bauhaus-Universität Weimar beschreibt sich selbst als experimentierfreudige, offene und kreative Hochschule, die die Nähe zur industriellen Praxis sucht. Jetzt darf sie sich außerdem „beste internationale Hochschule 2011“ in Deutschland nennen. Die thüringische Universität belegte in diesem Jahr den ersten Platz im Wettbewerb „internationale Hochschule“. Die Auszeichnung wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) verliehen und zeichnet jedes Jahr deutsche Hochschulen aus, die Internationalität überzeugend und beispielhaft für die Hochschullandschaft umsetzen. 2011 stand der mit 50.000 Euro dotierte Preis unter dem Motto „Die internationale Dimension in der Lehre“.

Die Gewinnerhochschule überzeugte mit ihrer ausgesprochen internationalen Ausrichtung: 60 Prozent der deutschen Studierenden gehen ins Ausland; 15 Prozent der Studierenden und neun Prozent der Lehrenden stammen aus dem Ausland. 40 Prozent der Lehrveranstaltungen finden in einer Fremdsprache statt. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury vom Einfallsreichtum, mit dem die Hochschule neue Formate einsetzt und interkulturelle Kommunikation erprobt. Eine besondere Stärke liegt hier, neben den künstlerischen Ausdrucksformen, im fortschrittlichen Einsatz neuer Medien. Bild vergrößern Bauhaus-Universität Weimar (© dpa // picture alliance) In der Endrunde des Wettbewerbs setzte sich die Bauhaus-Universität Weimar gegen die Hochschule Bremen, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus, die Georg-August-Universität Göttingen sowie die Universität des Saarlandes durch. Die fünf Kandidaten für den Preis 2011 waren von einer internationalen Jury aus Hochschullehrern und Hochschulmanagern unter insgesamt 28 Bewerbungen ausgewählt worden.

Mit der Bauhaus Universität Weimar wird eine kleine Universität mit großer Tradition und künstlerischem Profil ausgezeichnet. Die rund 4000 Studierenden können aus einem breiten Spektrum von mehr als 30 Studiengängen wählen – von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visuelle Kommunikation, Mediengestaltung und Kultur bis zu Architektur, Bauingenieurwesen, Baustoffkunde, Verfahrenstechnik und Umwelt sowie Management.

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