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RUB-Campusmuseum stellt großzügige Schenkungen aus

Das Campusmuseum der Ruhr-Uni freut sich über eine großzügige Schenkung. Der vor kurzem verstorbene Sammler Paul-Georg Gutermuth und der 99-jährige Vorsitzende des Kuratoriums der Krupp-Stiftung, Berthold Beitz, sorgten für den bedeutendsten Zuwachs, den das Antikenmuseum seit seiner Eröffnung 1975 erhalten hat.  Die beiden Privatsammlungen umfassen 514 antike Keramik- und Bronzeobjekte aus Persien. Zeitlich decken sie eine Spanne vom späten 5. Jahrtausend vor Christus bis in das islamische Mittelalter ab, räumlich nahezu sämtliche Kulturlandschaften des Iran: Vom fruchtbaren, feuchten Schwemmland bis zur toten Salzwüste, von Landstrichen unterhalb des Meeresspiegels bis zu Hochgebirgen mit über 5000 Meter hohen Bergen.

Erforschung geplant
„Wir freuen uns riesig über diesen Zuwachs“, sagt die Leiterin des Antikenmuseums, Professorin Cornelia Weber-Lehmann. Die persische Frühzeit sei bisher wissenschaftlich sehr schlecht erschlossen. Archäologie-Professor Thomas Stöllner erwäge deshalb, eine Assistentin für die Erforschung genau dieses Bereichs anzustellen.  Präsentiert werden die Keramiken aus der Sammlung Gutermuth ganz konventionell in Glasvitrinen im Raum, der bislang für Sonderausstellungen bereit stand. „Sie stehen hier jetzt aber als Dauerausstellung“, erklärt Cornelia Weber-Lehmann. Für Sonderausstellungen müssen man in Zukunft eben umräumen.
Stücke wie aus dem Louvre
Die dunklen Bronzen aus der Sammlung Beitz bilden nebenan einen Kontrast zu den hellen griechischen Vasen der Antikensammlung. „Das sind alles 1-A-Stücke“, so die Museumsleiterin, „Gleichwertiges ist im Louvre zu sehen.“  Die Ausstellung wird am Samstag, 8. Dezember, um 15.30 Uhr im Beisein des Stifters Berthold Beitz im Campusmuseum der Ruhr-Uni eröffnet. Den Festvortrag „Archäologie und Kunst im antiken Persien“ hält Professor Thomas Stöllner.

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